{"id":358,"date":"2013-03-30T21:50:49","date_gmt":"2013-03-30T20:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.gleitschirmfreunde-taunusstein.com\/?page_id=358"},"modified":"2013-05-07T16:07:48","modified_gmt":"2013-05-07T14:07:48","slug":"vereinsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gleitschirmfreunde-taunusstein.de\/?page_id=358","title":{"rendered":"Vereinsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><strong>Gleitschirmfreunde Taunusstein 1995 e.V.<\/strong><\/span><\/span><\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Die Geschichte der Taunussteiner Gleitschirmfreunde beginnt eigentlich schon lange vor der Vereinsgr\u00fcndung. Der heutige Ehrenvorsitzende Kurt Wilhelmi war es, der einige wenige mutige Taunussteiner 1991 von der Faszination des \u201eFliegens wie ein Vogel\u201c \u00fcberzeugte und sie zum \u201eSchnuppern\u201c mit in die Alpen nahm. War das aufregend! Den Neulingen damals ging es dabei nicht anders als den vielen Anf\u00e4ngern heute: Einmal f\u00fcr einige Millisekunden in der Luft und schon hatte man sich den \u201eBazillus\u201c eingefangen.<\/span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Schnell wurden die erforderlichen Fluglizenzen erworben und schon ging es los.<\/span><span style=\"font-size: small;\">Das neue Hobby sprach sich in Taunusstein herum und immer neue Interessenten wollten dabei sein. Da es sich in einer Gemeinschaft besser lernen und feiern l\u00e4sst, waren auch die \u201eUrflieger\u201c bei jedem neuen Kurs dabei. Das ging wohl etwas zu Lasten der eigenen Verbesserung und verz\u00f6gerte die pers\u00f6nliche Entwicklung, aber an den Spa\u00df, den alle Beteiligten in dieser Zeit hatten, erinnert man sich heute noch gerne. Stundenlange Videoaufzeichnungen und unz\u00e4hlige Bilder zeugen aus dieser Zeit. Leider sind viele der damaligen Gleitschirmpiloten dem Hobby nicht treu geblieben \u2013 f\u00fcr den ein oder anderen sicher eine kluge Entscheidung -, die Erinnerungen an viele sch\u00f6ne gemeinsame Stunden bleiben jedoch.<\/span>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Schon Anfang der neunziger Jahre dachte die Gruppe sehr international (das Wort \u201eGlobalisierung\u201c stammt wahrscheinlich von uns): Die Fluglizenzen waren vorhanden, die Erfahrungen sollten im Ausland gesammelt werden.<\/span><\/span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">\u00b7<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">F\u00fcr den ersten organisierten Auslandsaufenthalt \u2013 wir hatten uns Spanien ausgesucht \u2013 konnte das Deutsche Sportfernsehen (DSF) als Kooperationspartner gewonnen werden (ok, ein bisschen Zufall war vielleicht auch dabei&#8230;). Ein\u00b7 \u00f6sterreichischer Fluglehrer (mindestens zigfacher \u00f6sterreichischer Meister) erwartete uns und stellte sehr schnell fest, dass die Flugerfahrung aller Piloten noch nicht voll ausgepr\u00e4gt war. Immerhin waren wir k\u00f6rperlich so fit, dass einige Piloten auch einen gesamten \u00dcbungsberg hinab laufen konnten \u2013 ohne abzuheben. Das wirkte zwar auf den sp\u00e4ter im DSF ausgestrahlten Bildern spa\u00dfig, machte aber Insidern deutlich, dass dies nur mit austrainierten Piloten m\u00f6glich war.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Sp\u00e4testens der erste Starkwindstart vorw\u00e4rts (R\u00fcckw\u00e4rtsstart war keinem von uns ein direkter Begriff) und die damit verbundenen \u201eR\u00fcckw\u00e4rts-\u00dcber-Den-Acker-Ziehen\u201c \u00dcbungen machten uns klar, dass wir noch \u00fcber sehr viel Lernpotenzial verf\u00fcgten. Aber es gab \u2013 neben der Gaudi, die wir jeden Abend miteinander hatten \u2013 auch Highlights: So gelang jedem Teilnehmer der erste l\u00e4ngere Soaring-Flug direkt an der K\u00fcste mit Blick- und Rufkontakt zu den mitgereisten Familienmitgliedern.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">\u00dcbrigens: Unmittelbar nach der R\u00fcckkehr aus Spanien haben wir f\u00fcr uns einen Lehrplan erarbeitet. Er beinhaltete nur ein Thema. R\u00fcckw\u00e4rtsstart, R\u00fcckw\u00e4rtsstart, R\u00fcckw\u00e4rtsstart. Wochenlang, tagelang, stundenlang. Die Wiese vor, zur\u00fcck, quer und l\u00e4ngs. Eindrehen, Ausdrehen, Eindrehen, Ausdrehen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Die damaligen Mitstreiter haben sich danach auf jeden Fall keine Gedanken \u00fcber einen R\u00fcckw\u00e4rtsstart gemacht und wenden ihn seit dieser Zeit bei jeder Gelegenheit und jedem Startplatz erfolgreich an.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Sehr fr\u00fch erachteten wir es auch ein Sicherheitstraining als wichtig, um den Schirm besser verstehen zu lernen und das Handling so zu entwickeln, damit der Schirm auf den Piloten h\u00f6rt und nicht umgekehrt.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Obwohl wir in Absprache mit der Flugschule bewusst ein \u201eabgespecktes\u201c Sicherheitstraining w\u00e4hlten (ohne Fullstall und Negativdrehungen), da sich viele Teilnehmer mehr oder weniger noch im Anf\u00e4ngerstadium befanden, waren diese drei Tage am Achensee sehr wertvoll: Die Einen lernten viel dazu, die Anderen stellten fest, dass es doch nicht das richtige Hobby ist.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Zur Gr\u00fcndung des Vereins im Jahre 1995 f\u00fchrte eigentlich die Erkenntnis, dass man ausschlie\u00dflich als Verein in der Lage war, eigenes Gel\u00e4nde zum Windenschlepp zulassen zu k\u00f6nnen. Das Zulassungsverfahren f\u00fcr das Windenschlepp-Gel\u00e4nde in Strinz Trinitatis (O\/W) dauerte z. B. gut 4 Jahre. Nur dem hartn\u00e4ckigen \u201eDranbleiben\u201c des damaligen Vorsitzenden ist es zu verdanken, dass wir die Genehmigung und die Zulassung erhielten. Sicher ist die Frage berechtigt, ob sich so ein Aufwand f\u00fcr ein Gel\u00e4nde lohnt, auf dem man nur bei ganz bestimmten Voraussetzungen Windenschlepps durchf\u00fchren kann. Wenn man dann aber einmal einen traumhaften Samstag erwischt, an dem von morgens bis abends geflogen werden kann, freut man sich doch \u00fcber die damalige Entscheidung.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Wesentlich einfacher und schneller ging es mit der Zulassung des \u00dcbungsgel\u00e4ndes in Niederlibbach. Das Gel\u00e4nde wurde zwar hier und da schon zu Aufzieh\u00fcbungen genutzt. Ein Fliegen war aber durch eine Starkstromleitung im Landebereich nicht m\u00f6glich. \u201e\u00dcber Nacht\u201c quasi wurde diese Leitung in den Boden verlegt und nur wenigen unbeugsamen Mitgliedern des Vereins \u2013 die bei Wind und Wetter auf der Suche nach geeignetem Gel\u00e4nde f\u00fcr den Verein unterwegs waren &#8211; ist es zu verdanken, dass sie rechtzeitig diese Ma\u00dfnahme erkannten (\u201eDa war doch sonst eine Hochspannungsleitung&#8230;\u201c), sich umgehend mit dem Eigent\u00fcmer einigten und sofort einen Zulassungsantrag stellten. Somit kamen wir einigen anderen Interessenten zuvor und partizipieren nunmehr von dem Hang, wenn dort z.B. Flugschulen Schnupperkurse abhalten. Leider ist es ein \u201eNordhang\u201c, der nicht zu oft genutzt werden kann.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Unsere Philosophie besteht nicht darin, den Verein um jeden Preis wachsen lassen und so viele Mitglieder wie m\u00f6glich werben zu m\u00fcssen. Das w\u00fcrde auch unsere internen Angebotsm\u00f6glichkeiten \u00fcberstrapazieren (zwei zugelassene \u00dcbungsgel\u00e4nde, zwei zugelassene Windengel\u00e4nde, eine Winde&#8230;). Aber selbstverst\u00e4ndlich ist uns jeder willkommen und wir sind insgesamt jederzeit um alternative M\u00f6glichkeiten bem\u00fcht. So haben wir erst im Jahre 2006 einen Kooperationsvertrag mit den \u201eRhein-Mosel-Lahnern\u201c geschlossen, der beinhaltet, dass unsere Mitglieder die Angebote dieses gro\u00dfen Vereins zu den gleichen Bedingungen wie deren Mitglieder annehmen k\u00f6nnen. Umgekehrt gilt dies selbstverst\u00e4ndlich auch. Andere Optionen werden weiter verfolgt. Besonders erfreulich ist der Zuwachs nunmehr auch von j\u00fcngeren, sehr talentierten\u00b7 Gleitschirmfliegern (die Seniorenabteilung h\u00e4tte sonst \u00dcberhand genommen).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">In unserem Verein kommt jeder auf seine Kosten. Durch die individuell unterschiedlichen Aktivit\u00e4ten werden von verschiedenen Mitgliedern verschiedene M\u00f6glichkeiten organisiert, jeder kann sich dort anschlie\u00dfen, wo seine Muse die gr\u00f6\u00dfte Zustimmung findet. Das Angebot reicht von Fl\u00fcgen in der n\u00e4heren Umgebung (Neckar, Mosel, Lahn) \u00fcber Auslandsreisen (Frankreich, T\u00fcrkei, D\u00e4nemark) und Alpenfl\u00fcgen (Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz) bis zum Windenschlepp.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">In die T\u00fcrkei fliegen einige Vereinsmitglieder \u00fcbrigens schon seit \u00fcber 10 Jahren. <a href=\"http:\/\/gleitschirmfreunde-taunusstein.de\/wp-login.php?loggedout=true\" target=\"_blank\">L<\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Gleitschirmfreunde Taunusstein 1995 e.V. Die Geschichte der Taunussteiner Gleitschirmfreunde beginnt eigentlich schon lange vor der Vereinsgr\u00fcndung. Der heutige Ehrenvorsitzende Kurt Wilhelmi war es, der einige wenige mutige Taunussteiner 1991 von der Faszination des \u201eFliegens wie ein Vogel\u201c \u00fcberzeugte und sie zum \u201eSchnuppern\u201c mit in die Alpen nahm. 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